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Kunstwerke aus Schweizer Buche

Seit langem werden Anwendungen für das zurzeit nicht sehr gefragte Buchenholz gesucht. Nun könnte eine gefunden sein. Die Empa in Dübendorf hat ein Verfahren entwickelt, um Harthölzer wie Buche, Esche oder Ahorn mit Pilzkulturen zu behandeln. Dabei entsteht eine Musterung im Holz, die sogar zu farbigen «Kunstwerken» ausgebaut werden kann. Diese künstlich nach natürlichem Vorbild entstandenen Zeichnungen können im Labor gesteuert werden – zukünftig wohl sehr genau.

 

Mit der Technik könnte auch eine Alternative gefunden sein für die seit der Antike so begehrte Trüffelbuche. Während diese in der Natur durch Pilzbefall entsteht, und darauf angewiesen ist, dass der Pilz nicht dermassen gefrässig ist, dass er die Holzstruktur zerstört, ist der Zerfall im Labor kontrollierbar. Für die Weiterentwicklung zur Markttauglichkeit arbeiten die Forscher der Empa mit der Koster Holzwelten AG im St. Gallischen Arnegg zusammen.

 

www.empa.ch

www.holzwelten.ch